• Beweisen Sie Geschäftssinn, Weitblick und Nachhaltigkeit! Egal ob Sie Ihren eigenen Strom nutzen oder Ihre Dachfläche vermieten, es lohnt sich mehrfach!
  • Sonnenstrom bringt Ihnen Unabhängigkeit, Wettbewerbsvorteile und Preisstabilität!
  • Gewerbetreibende schätzen den Wettbewerbsvorteil, den eine Photovoltaikanlage bringt. Stromgestehungskosten ab 13 Cent/kWh, Preisstabilität und Unabhängigkeit sind nur drei Vorteile, die durch Sonnenstrom entstehen.
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Häufige Fragen

 

Die folgenden Angaben sind unverbindlich in bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung, benutzen Sie hierzu unser Kontaktformular.


Was bedeutet Photovoltaik?

Photovoltaik bezeichnet die Technik, bei der Sonnenenergie in elektrischen Gleichstrom umgewandelt wird. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem altgriechischen Substantiv 'Phos' und bedeutet Licht; Volt  (nach Alessandro Volta benannt) ist die Maßeinheit für elektrische Spannung.

Welche Flächen sind für eine Photovoltaikanlage geeignet?

Eine Photovoltaikanlage macht überall dort Sinn, wo genügend Sonnenlicht einfällt. Zwei Kenngrößen sind zu beachten - die Ausrichtung der Fläche und deren Neigung. Optimal ist eine südorientierte Fläche mit einer Neigung von etwa 30 Grad. Der Ertrag wird bei einer Südwest- oder Südostabweichung nur geringfügig verändert. Bei guter Planung können sogar reine Ost- oder Westflächen wirtschaftlich betrieben werden. Wichtig ist, Verschattungen durch Bäume, Nachbargebäude oder Dachaufbauten zu vermeiden, da diese den Ertrag erheblich mindern können.

Was bedeutet Kilowatt peak (kWp), Watt peak (Wp) bzw. Peak-Leistung?

Der Begriff 'Peak' stammt aus dem Englischen und bedeutet Spitze. In der Photovoltaik wird der Begriff benutzt, um die Spitzennennleistung anzugeben, die bei Standard-Testbedingungen erreicht werden.

Wie viel Strom erzeugt eine Photovoltaikanlage?

Für Deutschland gilt als Faustregel ein Energieertrag zwischen 800 und 1100 kWh pro kWp installierter Leistung und Jahr. Das heißt, mit einer 10-kWp-Anlage werden jährlich zwischen 8.000 und 11.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Eine vierköpfige Familie verbraucht im Durchschnitt etwa 3.600 kWh Strom im Jahr.

Was ist der Unterschied zwischen kristallinen Solarzellen und Dünnschichtzellen?

Der größte Unterschied liegt in den unterschiedlichen Herstellungsverfahren und dem daraus resultierenden Wirkungsgrad. Dieser gibt an, wie groß der Anteil der Sonnenstrahlung ist, welcher in elektrische Energie umgewandelt wird. Der Wirkungsgrad bei Dünnschichtmodulen liegt im Bereich zwischen 8% und 12,5%. Der Wirkungsgrad bei kristallinen Modulen liegt im Schnitt zwischen 13% und 16%. Ein Vorteil der Dünnschichtmodule ist, dass sie besser in der Lage sind auch diffuses Licht in elektrische Energie umzuwandeln. In der Regel sind Dünnschichtmodule günstiger als kristalline Module. Ist die zur Verfügung stehende Fläche allerdings begrenzt und man möchte möglichst viel Solarstrom ernten, dann sind kristalline Module die bessere Alternative.

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Realistisch ist eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr. Generell garantieren Hersteller von qualitativ hochwertigen Photovoltaikmodulen eine Leistung von 90% für 10 bzw. 12 Jahre und 80% auf 20 bzw. 25 Jahre. Der Photovoltaikmodul-Hersteller verpflichtet sich, Ersatzmodule oder fehlende Leistungen nachzuliefern, falls die vorgegebene Leistung eines Moduls nicht erreicht werden sollte. Entscheidend für die Lebensdauer eines Solarmoduls ist die Qualität der Verarbeitung und der verwendeten Komponenten. Das Herzstück einer jeden Photovoltaikanlage ist der Wechselrichter, welcher Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Im Laufe der Betriebsdauer einer Photovoltaikanlage von 20 Jahren sollte die Reparatur oder der Tausch eines Wechselrichters eingeplant werden.

Kann Hagelschlag Photovoltaikmodule beschädigen?

Davon ist zunächst nicht auszugehen. Zu Testzwecken wird das gehärtete Spezialglas mit Eiskugeln beschossen, die einen Durchmesser von 12,5 mm bis 75 mm haben. Die maximale Auftreffgeschwindigkeit beträgt dabei 140 km/h. Diese Tests werden nach IEC-Norm (International Electrotechnical Commission) durchgeführt. Sollte dennoch ein Hagelschaden entstanden sein, so greift die Solaranlagenversicherung mit Allgefahrendeckung.

Kann ein Blitzeinschlag die Photovoltaikanlage gefährden?

Ja, ein Blitzschlag kann eine Photovoltaikanlage gefährden. Diese statische Entladung mit hohem Stromimpuls (Blitz) ist mit einer der Hauptursachen für eine Zerstörung der Photovoltaikanlage. Auch wenn direkte Einschläge unwahrscheinlich sind, können Blitzeinschläge in der Nähe einer Photovoltaikanlage durch die entstehende Überspannung gefährlich werden. Damit der Blitz über die Anlage nicht ins Haus gelangt, ist ein Überspannungsschutz essentiell. Ihr kompetenter Solarteur berät Sie indiviuell zu Fragen rund um das Thema Überspannungsschutz.

Muss die Anlage regelmässig gereinigt werden?

Dies ist abhängig vom Neigungswinkel und Aufstellungsort der installierten Photovoltaikmodule. Ab einem Neigungswinkel von 20° erledigt normalerweise der Niederschlag die Selbstreinigung der Module in Abhängigkeit von der Oberflächenstruktur. Lediglich bei längeren Trockenperioden kann sich Blütenstaub, Staub von Agrarflächen, etc. ablagern. In diesem Fall kann die Anlage mit einem Gartenschlauch abgespritzt und somit gereinigt werden. Um keine Kratzer zu verursachen, sollte von einer trockenen Reinigung abgesehen werden. Nur bei Anlagen in Industriegebieten mit starker Luftverschmutzung ist eine Reinigung in grösseren Zeitabständen notwendig, um Leistungsverluste zu umgehen.

Brauche ich für meine Photovoltaikanlage eine Baugenehmigung?

Das Thema wird in den Landesbauordnungen unterschiedlich behandelt. In Thüringen sind alle Aufdach und dachparallelen Anlagen tatsächlich genehmigungsfrei.  Vorsicht ist allerdings bei denkmalgeschützten Gebäuden und bei Indachanlagen, sowie bei Fassadenmodulen geboten. Da man das äußere Erscheinungsbild von Gebäuden verändert, ist es im Zweifel empfehlenswert sich bei der zuständigen Behörde zu informieren, um eventuelle Unklarheiten zu beseitigen. Eine individuelle Prüfung ist also ratsam.

Eigenverbrauch oder Netzeinspeisung?

Selbst erzeugter Strom kann im eigenen Haushalt verbraucht oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) bietet jeweils verschiedene Vergütungsmodelle an. Unabhängig von den Einspeisevergütungen des EEG sorgt die Netzparität (die Erzeugung von Solarstrom kostet in etwa so viel wie der Einkauf von konventionell hergestelltem Strom) dafür, dass der Eigenverbrauch von Solarstrom bei steigenden Strompreisen lukrativ wird.

Muss ich meine Photovoltaikanlage beim Finanzamt anmelden?

Ja, denn Betreiber von netzgekoppelten Photovoltaikanlagen beziehen Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb und müssen bei der Einkommensteuererklärung die Anlage G angeben. Erst ab einer Leistung von 30 kWp ist eine Gewerbeanmeldung Pflicht. Für aktuelle und genauere Informationen kontaktieren Sie bitte das für Sie zuständige Finanzamt.

Muss ich für eine Photovoltaikanlage eine Gewerbesteuer bezahlen?

Grundsätzlich stellt der Verkauf von selbst erzeugtem Strom ein Gewerbe dar. Bei kleineren Photovoltaikanlagen fällt aufgrund der mangelnden Ausschöpfung der Freibeträge keine Gewerbesteuer an. Es ist jedoch sinnvoll, schriftlich beim örtlichen Gewerbeamt die aktuelle Situation zu erfragen.

Wie versichere ich meine Photovoltaikanlage richtig?

Eine Versicherung für eine Photovoltaikanlage ist unerlässlich. Besonders, wenn die Erlöse aus dem Verkauf des Stroms zur Tilgung des Kredits der Anlage dienen. Man unterscheidet zwischen einer Haftpflicht für Fremdschäden und einer Vollkasko-Versicherung. Bitte setzten Sie sich mit ihrer Versicherung in Verbindung, um offene Fragen zu klären.

Löscht die Feuerwehr auch Häuser mit einer Photovoltaikanlage?

Ja! Die verbreitete Meinung, dass die Feuerwehr Häuser mit einer Photovoltaikanlage grundsätzlich kontrolliert abbrennen lässt, stimmt nicht. Die Einsatzkräfte sind sich darüber bewusst, dass es sich bei einer Photovoltaikanlage um eine "elektrische Anlage" handelt, bei der klare Richtlinien zu beachten sind. In vielen Städten und Gemeinden werden Photovoltaikanlagen dokumentiert und diese Informationen an die zuständigen Feuerwehren übermittelt, sodass im Falle eines Brandes die Einsatzkräfte über die örtlichen Gegebenheiten informiert sind.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Ja, in Deutschland werden Photovoltaikanlagen durch verschiedene staatliche Maßnahmen gefördert. Die wichtigste ist die Einspeisevergütung, diese ist im Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) geregelt. Die Einspeisevergütung ist abhängig von dem Jahr der Inbetriebnahme, der Anlagengrösse und dem Ort der Aufstellung (Dach, Freiflächen, etc.).
Es gibt darüber hinaus weitere Fördermöglichkeiten auf Bundes- oder Landesebene. Zusätzlich bietet die KfW-Förderbank diverse Programme an.

Verbrauchen PV-Module bei ihrer Herstellung mehr Energie als sie jemals erzeugen können?

Nein, dieses Gerücht hält sich hartnäckig, seit den Anfängen der Photovoltaik in den 1950er Jahren. Damals kamen Solarmodule in der Raumfahrt zum Einsatz und bei der Produktion wurde nicht auf die Energierückgewinnung geachtet. Mittlerweile beläuft sich die Energierückgewinnung auf ein bis zwei Jahre. Es gibt sogar Hersteller, die ihre Photovoltaikmodule mit Solarstrom herstellen.

Ist es sinnvoller mit dem Bau einer PV-Anlage auf Module mit höherem Wirkungsgrad zu warten?

Nein, da der Wirkungsgrad lediglich etwas über die benötigte Dachfläche und nichts über den Jahresertrag aussagt. Ein Platzproblem ist eher selten der Fall. Wichtiger ist die fachgerechte Installation um einen reibungslosen Betrieb der Anlage zu garantieren.